HYBRIDLÖSUNG FÜR ÖL- UND GASHEIZUNGEN

Kosten und CO₂ stark reduzieren.
Trotzdem sicher heizen.

Die Wärmepumpe übernimmt den effizienten Alltag. Ihre bestehende Öl- oder Gasheizung bleibt für kalte Tage und hohe Temperaturen als Sicherheit erhalten.

FÜR WEN?

Für ältere Häuser, die nicht komplett saniert werden sollen.

Viele Eigentümer möchten Heizkosten und fossilen Verbrauch senken, ohne sofort das ganze Gebäude umzubauen. Eine Hybrid-Wärmepumpe ergänzt die vorhandene Heizung und schafft einen planbaren Einstieg.

Einfamilienhäuser mit Öl oder Gas

Für Eigentümer, die Kosten senken möchten, aber keine komplette Sanierung planen.

Ältere Bestandsgebäude

Für Häuser, bei denen eine reine Wärmepumpe technisch oder wirtschaftlich schwieriger wäre.

Größere Wohngebäude

Für Eigentümer und Vermieter, die Verbrauch und CO₂ schrittweise reduzieren möchten.

DIE HYBRIDLÖSUNG

Wärmepumpe für den Alltag. Bestehende Heizung für die Sicherheit.

Die Wärmepumpe deckt den effizienten Grundbetrieb. Der vorhandene Öl- oder Gaskessel unterstützt nur dann, wenn höhere Temperaturen oder zusätzliche Leistung benötigt werden.

Nicht alles austauschen: Bestehende Technik intelligent ergänzen und den fossilen Verbrauch deutlich reduzieren.

  • Wärmepumpe übernimmt einen großen Teil der Heizlast
  • Öl- oder Gasheizung sichert kalte Tage ab
  • Haus bleibt auch bei hohen Vorlauftemperaturen zuverlässig warm
Wärmepumpeübernimmt den effizienten Grundbetrieb
+
Öl- oder Gasheizungbleibt für Spitzenlast und kalte Tage

Zuverlässig warm, deutlich weniger fossilBeide Systeme arbeiten passend zur benötigten Temperatur zusammen.

HHS EINFACH ERKLÄRT

So arbeitet das System zusammen.

Die genaue Verteilung wird für Ihr Gebäude ausgelegt. Diese vier Schritte zeigen die Grundidee.

01

Bestehende Heizung bleibt

Der vorhandene Kessel bleibt als verlässliche Unterstützung im System.

02

Wärmepumpe ergänzen

Eine passende Wärmepumpe übernimmt effiziente Betriebszeiten.

03

Temperaturen steuern

Das System nutzt jeweils die Technik, die zur aktuellen Anforderung passt.

04

Fossil seltener nutzen

Öl oder Gas wird nur noch gebraucht, wenn es wirklich notwendig ist.

VORHER / NACHHER

Vorher und Nachher auf einen Blick.

Die Hybridlösung ersetzt nicht alles. Sie verschiebt den Großteil der täglichen Heizleistung von Öl oder Gas zur Wärmepumpe.

Vorher

Öl- oder Gasheizung trägt fast alles allein

100 % fossil geprägt

  • Kessel übernimmt Heizung und Warmwasser nahezu vollständig
  • starke Abhängigkeit von Öl- oder Gaspreisen
  • hoher fossiler Energieanteil und CO₂-Ausstoß

Nachher

Wärmepumpe übernimmt den Alltag

bis zu 90 % weniger Heizöl

  • Wärmepumpe deckt einen großen Teil der Heizlast
  • bestehender Kessel bleibt für Spitzenlast erhalten
  • Modernisierung ohne sofortige Komplettsanierung

BEISPIELRECHNUNG

Was kann die Kostensenkung bedeuten?

Ein älteres Einfamilienhaus verbraucht beispielhaft 3.000 Liter Heizöl pro Jahr. Übernimmt die Wärmepumpe einen großen Teil der Heizlast, können beispielhaft rund 900 Liter verbleiben.

Wichtig: Das ist eine vereinfachte Beispielrechnung, keine Garantie. Der Stromverbrauch der Wärmepumpe und die konkrete Gebäudeauslegung müssen zusätzlich berücksichtigt werden.

Heizölkosten im Beispiel

Vorher: reine Ölheizung3.300 €
Nachher: Hybrid990 €
−2.310 €beispielhaft weniger Heizölkosten pro Jahr, vor Abzug des Wärmepumpenstroms

Rechenbasis: 3.000 bzw. 900 Liter × 1,10 € pro Liter.

VORTEILE

Warum Hybrid für ältere Häuser attraktiv sein kann.

Die Lösung verbindet niedrigeren fossilen Verbrauch mit der Sicherheit der vorhandenen Heizung.

Heizkosten senken

Die Wärmepumpe übernimmt einen großen Teil der jährlichen Heizlast.

CO₂ reduzieren

Öl oder Gas wird deutlich seltener benötigt.

Sicherheit behalten

Der bestehende Kessel bleibt für besonders kalte Tage erhalten.

EHRLICHE EINORDNUNG

Passt eine Hybrid-Wärmepumpe zu jedem Haus?

Nein. Entscheidend sind Verbrauch, Heizkörper, Vorlauftemperaturen, Warmwasserbedarf, Zustand der bestehenden Heizung und ein geeigneter Standort für die Wärmepumpe.

  • Öl- oder Gasheizung funktioniert noch
  • keine sofortige Komplettsanierung geplant
  • hohe Vorlauftemperaturen oder normale Heizkörper
  • Sicherheit für kalte Tage gewünscht

DAS PRÜFEN WIR

Technisch und wirtschaftlich passend statt pauschal.

  • bisherigen Öl- oder Gasverbrauch
  • Baujahr und energetischen Zustand
  • Heizflächen und Vorlauftemperaturen
  • Warmwasserbedarf und Wärmepumpen-Standort
  • realistische Einsparung und Fördermöglichkeiten

ABLAUF

In vier Schritten zur fundierten Entscheidung.

Sie müssen nicht selbst herausfinden, ob Ihr Haus geeignet ist.

01

Situation erfassen

Gebäude, Heizung, Verbrauch und Ziele zusammentragen.

02

Eignung prüfen

Heizflächen, Temperaturen und Standort technisch einordnen.

03

Einsparung bewerten

Verbrauch, Kosten und Förderung realistisch betrachten.

04

Klar entscheiden

Eine verständliche Empfehlung mit nächsten Schritten erhalten.

FAQ

Häufige Fragen zur Hybrid-Wärmepumpe.

Kurz und verständlich beantwortet.

Muss meine alte Öl- oder Gasheizung raus?

Nein. Die bestehende Heizung bleibt erhalten und wird mit einer passenden Wärmepumpe kombiniert.

Funktioniert das auch ohne Fußbodenheizung?

Ja, eine Hybridlösung kann gerade für Häuser mit normalen Heizkörpern interessant sein. Die Eignung wird individuell geprüft.

Bleibt mein Haus im Winter warm?

Die bestehende Heizung bleibt für sehr kalte Tage und hohe Temperaturen im System und kann die Wärmepumpe unterstützen.

Wie viel Öl oder Gas kann ich sparen?

Das hängt vom Gebäude und der Nutzung ab. Ziel ist, dass die Wärmepumpe einen großen Teil der Heizlast übernimmt und der Kessel deutlich seltener läuft.

Gibt es Fördermöglichkeiten?

Mögliche Förderungen hängen von der aktuellen Gesetzeslage und der konkreten Maßnahme ab und werden objektbezogen geprüft.